Redewendungen und ihre Bedeutungen im Französischen

Redewendungen undihre Bedeutungenim Französischen

Sprachwissenschaftlich gesehen ist eine Redewendung eine allgemeine alltagssprachliche Bezeichnung für feste Wortkomplexe unterschiedlicher Art. Gut, das klingt jetzt ein bisschen kompliziert, aber mit einigen Beispielen wirst es du auch verstehen.

Im Grunde sind Redewendungen bestimmte Ausdrücke, die jeder Muttersprachler meist unbewusst verwendet.

Damit auch du die Redewendungen im Französischen verstehen und anwenden kannst, sind hier einige Beispiele, die du lernen solltest!

So kommst du dem Ziel das Niveau eines Muttersprachlers zu haben ein Stückchen näher!

Avoir le cafard -> niedergeschlagen sein

Chapeau! -> Hut ab!

Laissez-faire -> einfach passieren / laufen lassen

Quand le vin est tiré, il faut le boire. -> Wer A sagt, muss auch B sagen.

Vivre au jour le jour -> in den Tag hineinleben

Pièce de résistance -> Stück, das Widerstand leistet

On lui donnerait le bon Dieu sans confession. -> Sie sieht aus, als ob sie kein Wässerchen trüben könnte.

Je maintiendrai -> ich werde bestehen

L’argent n’a pas d’odeur. -> Geld stinkt nicht.

Faire l’école buissonnière -> die Schule schwänzen

Chercher midi à quatorze heures. -> Warum einfach, wenn es auch schwer geht?

Avoir une faim de loup -> einen Bärenhunger haben

Avoir un chat dans la gorge -> einen Frosch im Hals haben

Garder la pêche -> die Haltung bewahren

Mettre de l’eau dans son vin -> den Gürtel enger schnallen

Ne pas mélanger les torchons et les serviettes. -> Nicht alles in einen Topf werfen.

Répondre du tac au tac -> schlagfertig antworten

Tirer la couverture à soi -> nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht sein

Faire la tournée des grands-ducs -> das Nachtleben kennenlernen

Doch wofür sind Redewendungen überhaupt gut?

 

Natürlich nicht nur dass du besser in der Sprache wirst, sondern auch damit du das Land und vor allem die Leute besser kennen lernen kannst. Denn zu jeder Sprache gehören auch Besonderheiten und genau das sind Redewendungen.

Aber du musst keinesfalls verzweifelt die Wörter und Ausdrücke lernen.

Am besten ist es, wenn du dir ab und an zwei oder drei Begriffe mit in deine Vokabeln mischst. So lernst du immer ein wenig, aber niemals zu viel, dass dir der Kopf raucht.

Doch auch die Redewendungen lernst du genauso wie du deine Vokabeln lernst.

Also: Bist du eher der Karteikarten-Typ, dann schreibe auch die Redewendungen auf Karteikarten. Bist du eher der Vokabelheft-Typ, dann schreibe die Redewendungen in dein Vokabelheft.

Redewendungen sind in jeder Sprache wichtig. Deshalb versuche nach und nach sie zu lernen, so verstehst du nicht nur die Einheimische besser, sondern fühlst dich auch überlegener und hast mehr Spaß an der Sprache!

Liebe Grüße,

Lena (von Lernplan und Sprachenlust)

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