Warum du „Tschick“ lesen solltest

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Vielleicht hast du schon von dem Roman „tschick“ von Wolfgang Herrndorf gehört. Ich habe es nun endlich geschafft, dieses Buch auch zu lesen und ich muss wirklich sagen, es ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen hab. Hast du ein Regal für zeitlose Bücher, die du immer wieder lesen kannst? Dann sollte „tschick“ unbedingt einen Platz darin finden! Warum?

Um dir erstmal zu erklären, wer „tschick“ geschrieben hat und um was es überhaupt geht, fange ich mit dem Autor Wolfgang Herrndorf an. Er ist im Jahre 1965 in Hamburg geboren. Nachdem er die Schule beendet hatte, ging er an die Universität um Malerei zu studieren (er zeichnete unter anderem auch für die „Titanic“). Sein Debütroman „In Plüschgewittern“ erschien im Jahre 2002. Anschließend im Jahre 2007 erschien der Erzählband „Diesseits des Van-Allen-Gürtels“ und im Jahr 2010 der Überraschungserfolg des Jahres, der Roman „tschick“.

In dem Buch geht es um Maik Klingenberg und um Tschick, Andrej Tschichatschow. Die eigentliche Hauptfigur – und in dessen Namen der Roman auch erzählt wird – ist Maik, obwohl Tschick auch eine wichtige Rolle spielt. Da die Mutter von Maik die Sommerferien des Jungen in der Entzugsklinik verbringt und der Vater mit seiner Assistentin auf Geschäftsreise ist, verbringt Maik seine Ferien in der elterlichen Villa mit Pool. Doch irgendwann kreuzt Tschick mit einem kaputten Fahrrad vor seiner Haustür auf und so kam es zum Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Tschick ist jemand, der es irgendwie von der Förderschule aufs Gymnasium geschafft hat und mit seinem älteren Bruder in einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf wohnt. Zu allem Überfluss hat Tschick auch noch einen geklauten Wagen zur Hand. Er überredet Maik mit ihm und dem geklauten – oder besser gesagt geliehenen – Wagen eine Reise zu machen.

Der Roman beschreibt in kurzen, knappen, aber fesselnden Sätzen eine unvergessliche Reise der zwei Achtklässler, die ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz reisen. Außerdem schafft Wolfgang Herrndorf es, in einer Sprache zu schreiben, die ganz nah an den Gedanken und am Fühlen eines Achtklässlers ist, aber keinesfalls in einen Jugendslang fällt. Eine Geschichte, bei der man viel lacht, aber auch weinen kann. Eine Geschichte, die einen berührt und die einen fest in ihren Bann zieht. Nicht umsonst sagt man, dass dieser Roman ein Klassiker wird oder auch schon ist.

Wenn du ihn noch nicht gelesen hast, solltest du das aber schleunigst tun. Die 254 Seiten sind ein Traum, in den man nach der letzten Seite am liebsten wieder zurück möchte! Ich glaube, dieser Roman hat es geschafft, mein Lieblingsbuch zu werden. Einfach grandios!

Außerdem ist es ein Buch, das auch für Deutschlerner wirklich gut zu lesen sind, da nicht besonders viele Wörter, die schwierig sind, darin vorkommen!

Was hältst du von dem Roman? Wie findest du ihn?

Liebe Grüße,

Lena

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